Factoring im Baugewerbe: VOB-Forderungen und Abschlagszahlungen
Im Baugewerbe warten Unternehmen durchschnittlich 72 Tage auf Zahlungen. Factoring bietet sofortige Liquidität für VOB-Aufträge.
Factoring im Baugewerbe: VOB-Forderungen und Abschlagszahlungen
Das Baugewerbe hat ein strukturelles Liquiditätsproblem: Große Aufträge, lange Bauzeiten, komplexe Abnahmen und Zahlungsziele von 30 bis 90 Tagen. Laut ZDB-Studie 2023 warten Bauunternehmen im Durchschnitt 72 Tage auf ihre Zahlungen.
Die besonderen Herausforderungen im Baugewerbe
Die VOB regelt Abschlagszahlungen, Schlusszahlungen und Gewährleistungseinbehalte. Abschlagszahlungen werden erst nach Aufmaß und Prüfung freigegeben, Schlusszahlungen stehen nach Abnahme oft noch wochenlang aus, und Gewährleistungseinbehalte von 5% sind 2–5 Jahre gebunden.
Wie Factoring im Baugewerbe funktioniert
Abschlagsrechnungen können direkt nach Stellung eingereicht werden. Der Factoring-Partner prüft die Forderung, zahlt innerhalb von 48 Stunden aus und übernimmt Mahnwesen und Inkasso.
Besonderheiten beim Bau-Factoring
- Abtretungsverbote prüfen: Einige öffentliche Auftraggeber haben Abtretungsverbote
- Gewährleistungseinbehalte: Können in der Regel nicht abgetreten werden
- Bauträger vs. Generalunternehmer: Unterschiedliche Risikoprofile erfordern verschiedene Lösungen
Fazit
Factoring ist für Bauunternehmen eine effektive Lösung für strukturelle Liquiditätsprobleme. Als regionaler Spezialist in Nordbayern kennen wir die Besonderheiten der Branche.
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